Donnerstag, 15. Juni 2017

Lieblingsprodukt: Die Kneipp Schaum-Dusche "Unbeschwert"

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In den letzten Monaten war es etwas still auf dem Blog.
Das lag unter Anderem daran, dass ich auf Wohnungssuche war.
Inzwischen habe ich mich schon ein wenig in der neuen Wohnung eingelebt und bin froh, die stressige Zeit endlich hinter mir zu haben.
Der Sommer  naht mit großen Schritten und in mir wächst die Lust auf unbeschwerte Sommertage draußen in der Natur und unterwegs.
Passend dazu begleitet mich die seit Ende März erhältliche Kneipp Schaum-Dusche „Unbeschwert“, welche mir als Kneipp-VIP-Autorin kostenlos zur Verfügung gestellt wurde.


Kaufort und Preis:
Die Kneipp-Schaum-Dusche „Unbeschwert“ ist unter Anderem im DM-Markt und im Drogeriemarkt Müller erhältlich.
Die 200 ml Flasche kostet im Kneipp-Onlineshop 4,79 Euro.

Der Hersteller über das Produkt:
„Luftig-leicht in den Tag.
Der aquatisch-frische Duft nach Wasserminze und die besondere, leichte Textur mit Aloe Vera schenken ein außergewöhnliches Duscherlebnis.
Das Gel verwandelt sich zu einem einzigartig cremigen Schaum.
„Unbeschwert“ – für ein Gefühl, wie auf Wolken zu schweben".

Nachdem mich schon die Schaum-Duschen „Glücksmoment“, „Wachgeküsst“ und „Blütenzart“ begeistert haben, war ich natürlich sehr gespannt auf die Schaum-Dusche „Unbeschwert“.

Vorsichtsmaßnahmen und Hinweise zur Anwendung:
Vor der Anwendung der Kneipp-Schaum-Dusche „Unbeschwert“ solltet ihr folgende Warnhinweise des Herstellers beachten, welche in verschiedenen Sprachen auf das Produkt aufgedruckt wurden:
„Kosmetisches Mittel.
Nicht einnehmen und für Kinder unzugänglich aufbewahren. Achtung:
Behälter steht unter Druck: Kann bei Erwärmung bersten.
Von Hitze, heißen Oberflächen, Funken, offenen Flammen und anderen Zündquellen fernhalten.
Nicht rauchen.
Nicht durchstechen oder verbrennen, auch nicht nach Gebrauch.
Vor Sonnenbestrahlung schützen.
Nicht Temperaturen über 50 °C aussetzen.
Enthält 5,2 Massenprozent entzündliche Bestandteile.
Darf nicht in die Hände von Kindern gelangen.
 Augenkontakt vermeiden.“

Das Verpackungsdesign:
Wie die anderen Kneipp-Schaum-Duschen auch, befindet sich die Schaum-Dusche „Unbeschwert“ in einer leichten Sprühdose aus Metall, welche mich von der Optik her an eine Sprühsahneflasche oder eine Rasierschaumflasche erinnert.
Ich muss zugeben, ich bin ein absolutes Verpackungsopfer.
Bei dem wunderschönen Design der Schaumdusche konnte ich einfach nicht widerstehen:
Bunte Luftballons, die in einen hellblauen Himmel mit weißen Wolken empor steigen, dazu ein schöner Blauton.
Locker leicht alle Sorgen einfach davon fliegen lassen.
Das Gefühl von Weite und Freiheit und dann dazu noch der Name „Unbeschwert“ – da bekomme ich schon beim Hinschauen gute Laune.

Auf der Metalldose findet man alle wichtigen Informationen rund um das Produkt und ich finde es toll, dass auf eine zusätzliche Umverpackung verzichtet wurde.

Die Inhaltsstoffe unter der Lupe:
Auf der Rückseite der Metalldose findet man die Inhaltsstoffe.
Ein Blick darauf lohnt sich nicht nur für Allergiker immer.
Seit ein paar Jahren schaue ich vermehrt genauer hin, was in den Produkten mit denen ich mich pflege enthalten ist.
Manche Stoffe begegnen mir dabei immer wieder, bei anderen muss ich jedoch in Büchern oder dem Internet nachschlagen.
Ein guter Tipp hierfür ist die Homepage www.haut.de, welche nicht zuletzt durch ihre Kooperationspartner wie den Deutschen Allergie- und Asthmabund  e.V. einen sehr seriösen Eindruck macht.

Die Kneipp Schaum-Dusche „Unbeschwert“ enthält folgende Inhaltsstoffe:
Aqua (Water), Sodium Laureth Sulfate, Butane, Glycerin, PEG-40 Hydrogenated Castor Oil, Parfum (Fragrance), Aloe Barbadensis Extract, Mentha Aquatica Extract, Citrus Aurantium Dulcis (Orange) Peel Oil, Citrus Limon Peel Oil, Linalool, Alpha-Isomethyl Ionone, Limonene, Sodium Levulinate, Sodium Anisate, Hydroxyethylcellulose, Sorbitol, Isopropyl Palmitate, Caprylic/Capric Triglyceride, Propylene Glycol, Glucose, Propane, Isobutane, Citric Acid, Lactic Acid, Sodium Hydroxide.

Bei Sodium Laureth Sulfate handelt es sich laut der Homepage www.haut.de um ein emulgierendes, reinigendes und schaumbildendes Tensid.
Butane, Isobutane und Propane werden als Treibgas für Sprays verwendet.
Glycerin ist ein Zuckeralkohol, welcher unter Anderem Feuchtigkeit spendet.
Bei PEG-40 Hydrogenated Castor Oil handelt es sich um das Öl des Rizinusölbaums, welches in der Kosmetik als Emulgator und Tensid eingesetzt wird.
Hinter Aloe Barbadensis Extract verbirgt sich wie der Name schon vermuten lässt Aloe Vera Extrakt.
Die Aloe Vera ist eine feuchtigkeitsspendende  Heilpflanze mit hautpflegenden Eigenschaften.
Ich möchte mir schon lange eine echte Aloe Vera Pflanze kaufen und ihr Mark für die Hautpflege verwenden.

Mentha Aquatica Extract ist ein Auszug von der Wasserminze.
Bei Citrus Aurantium Dulcis (Orange) Peel Oil handelt es sich um ein Öl, welches aus der Schale von verschiedenen Zitrusfrüchten wie der Orange gewonnen wird.
Es soll kräftigend und hautpflegend wirken.
Citrus Limon Peel Oil wird aus Zitronenschalen gewonnen und hat laut Haut.de eine hautpflegende und parfümierende Funktion.
Linalool wirkt desodorierend und parfümierend.
Der Stoff kann bei empfindlichen Personen eine Kontaktallergie auslösen.
Alpha-Isomethyl Ionone ist ein hautpflegender Duftstoff.
Limonene sind Duftstoffe, auf die manche Menschen allergisch reagieren können.
Bei Sodium Levulinate handelt es sich um ein hautpflegendes und bei Sodium Anisate um ein antimikrobielles Salz.

Hydroxyethylcellulose ist ein Bindemittel und Sorbitol ein Weichmacher.
Isopropyl Palmitate wird unter Anderem als Bindemittel eingesetzt.
Bei Caprylic/Capric Triglyceride handelt es sich um ein hautpflegendes Lösungsmittel und bei Propylene Glycol um einen Alkohol.
Hinter Glucose verbirgt sich Traubenzucker, welcher als Feuchthaltemittel eingesetzt wird.
Cidrid Acid verbirgt sich wie der Name schon vermuten lässt Zitronensäure -ein Mittel welches ich im Haushalt als Reinigungsmittel kenne und zum Entkalken des Wasserkochers bei der Arbeit verwende, da wir dort sehr kalkhaltiges Wasser haben.
Bei Lactic Acid handelt es sich um Milchsäure und bei
Sodium Hyperoxide  um Natronlauge.

Der Praxistest:
Zuerst dusche ich mich wie gewohnt mit klarem Wasser ab.
Dann nehme ich den weißen Deckel der Metalldose ab und drücke ein Mal vorsichtig auf den Druckknopf, damit nicht zu viel Duschschaum herauskommt.

Die Dosierung und die Ergiebigkeit:
Die Menge, die herauskommt reicht aus, um mich ein Mal komplett damit einzuschäumen.
Ich finde es klasse, dass man die Menge des zum Duschen benötigten Schaums durch den Pumpspender sehr gezielt dosieren kann.
So verschwendet man das Produkt nicht und hat sehr lange Freude daran.

Das Aussehen:
Obwohl ich inzwischen schon mehrere Schaumduschen ausprobiert habe, ist das Duschen mit ihnen jedes Mal ein echtes Erlebnis für mich.
Es begeistert mich einfach jedes Mal aufs Neue, wie sich das milchigweiße Gel beim Drücken des Druckknopfes in Sekundenschnelle  in einen fluffigen weißen Schaum verwandelt!
Der Duft:
Ich mag generell natürliche, nicht zu aufdringliche Düfte.
Wenn ich den Duft eines Kosmetikproduktes nicht mag, ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass ich es nicht benutze, denn wer möchte schon nach etwas riechen, was er nicht mag?
Die Schaum-Dusche  „Unbeschwert“ hat einen angenehm leichten, frischen Duft, an dem ich gerne schnuppere.
Toll finde ich, dass der Geruch nach dem Duschen noch eine Weile auf der Haut bleibt und nicht sofort verfliegt, aber auch nicht zu aufdringlich ist.

Die Verträglichkeit:
Ich habe den Duschschaum sehr gut vertragen und konnte keine allergischen Reaktionen, Hautreizungen oder Ähnliches beobachten.
Der Schaum fühlt sich wunderbar weich und cremig zart auf der Haut an.
Nach dem Duschen ist meine Haut weich und fühlt sich gepflegt an.


Mein Fazit:
Die Kneipp- Schaum-Dusche „Unbeschwert“ mit ihrem frischen aquatischen Duft ist super, um in den Tag zu starten und macht nach einem anstrengenden, heißen Tag wieder munter.
Die cremig-weiche Konsistenz fühlt sich toll auf der Haut an.
Das Produkt ist sehr ergiebig.

Ich liebe die Schaum-Duschen von Kneipp und bin gespannt, welche weiteren Schaum-Duschen noch folgen werden!

Mittwoch, 15. März 2017

Meine Must-Haves in der Handtasche

Bei Anja vom Lifestyle-Blog Castlemaker findet noch bis heute eine Blogparade zum Thema "Must-Haves in der Handtasche" statt.

Ohne einen Rucksack, einen Shopper oder eine Handtasche gehe ich nie aus dem Haus, denn ohne fühle ich mich irgendwie nackt.
Welche Handtasche mich begleitet, hängt ganz von meiner Stimmung und dem Anlass ab.
Im Frühling und Sommer bevorzuge ich zum Beispiel eher knallige Farben wie gelb und rot.
Zum Freibadbesuch nehme ich gerne eine farbenfrohe Strandtasche mit und ins Thermalbad oder zum Sport muss meine türkise Sporttasche von Nike mit.
Was mir noch fehlt ist eine hübsche Handtasche/Kameratasche für den sicheren Transport meiner Spiegelreflexkamera mit Zubehör.
Eine meiner Lieblingshandtaschen ist diese schwarze Handtasche von Friis & Company.
Sie ist elegant, modern und bietet viel Stauraum.
Was ich auf jeden Fall immer mit dabei habe, ist mein Jahreskalender von Paperblanks.
Ich bin der Marke schon seit vielen Jahren treu geblieben und liebe das Design ihrer Planner und Notizbücher.
Dieser Planner hier heißt "Laulima" und hat mich mit seinem fröhlichen Blumenprint sofort angesprochen.
Er hilft mir dabei, meine beruflichen und privaten Termine zu organisieren und dabei nicht den Überblick zu verlieren.
Weil es oft vorkommt, dass etwas verschoben wird oder ich einen Termin nicht wahrnehmen kann, ist der Gelschreiber Frixion Ball von Pilot Pen samt Ersatzmine immer mit dabei.
Das Besondere an ihm ist, dass man das Geschriebene mit seinem Ende wieder wegradieren kann.
Da ich viel unterwegs bin und dabei oft öffentliche Toiletten benutze, habe ich immer eine Packung Desinfektionstücher dabei.
Die sind auch ganz praktisch, wenn wir mit den Kindern unserer Kita einen Ausflug machen und unterwegs ein Missgeschick passiert.
Einem Kind ist zum Beispiel auf dem Spielplatz übel geworden.
Da bin ich froh, wenn ich die Tücher zur Hand habe.
Feuchtes Toilettenpapier habe ich auch immer dabei, damit fühle ich mich einfach sauberer, hygienischer.
Ein Muss in der Handtasche ist eine angenehm duftende, schnell einziehende Handcreme, da ich das Eincremen der Hände oft sträflich vernachlässige und meine Hände durch den häufigen Gebrauch von Desinfektionsmitteln bei der Arbeit im Kindergarten strapaziert werden.
Es passiert mir leider oft, dass ein Nagel einreißt, was nicht nur unschön aussieht, sondern auch ziemlich nervig ist, weil man damit überall hängen bleibt.
Daher habe ich auch immer eine kleine Nagelfeile mit dabei.
Egal ob zum Vorstellungsgespräch oder zur Wohnungsbesichtigung, frischer Atem ist mir wichtig und da Zähne putzen nicht immer und überall möglich ist, behelfe ich mir mit Kaugummis oder Minzpastillen.
Letztere bewahre ich einer kleinen nostalgischen Metalldose mit Katzenmotiv darauf auf.
Feuchte Erfrischungstücher finde ich immer dann ganz angenehm, wenn man sich zum Beispiel unterwegs nach dem Essen die Hände waschen möchte und kein Waschbecken in der Nähe ist.
Ok, ich gebe es zu, ich kleckere beim Essen gerne und bei der Arbeit passiert es oft, dass ich einen Farbfleck oder Ähnliches auf die Kleidung bekomme.
Eine heftige Umarmung an Fasching und schwupps habe ich die Faschingsschminke der Kinder auf dem Pulli.
Für solche Fälle habe ich den Fleckenstift dabei, damit ich den Fleck unterwegs vorbehandeln kann und er sich hinterher besser auswaschen lässt.
Vor Jahren war ich viele Kilometer von zu Hause entfernt mit dem Handy als Navigationsgerät unterwegs, als plötzlich der Akku leer war.
Der Tipp einer Mitreisenden in Griechenland war Gold wert.
Seitdem ist der pinkfarbene Powerbank mein steter Begleiter, besonders seit ich Pokémon Go spiele.
Wer ein Mal spät Abends todmüde nach Hause gekommen ist, kennt diesen Moment, wenn man verzweifelt in der Handtasche wühlt und nach dem Hausschlüssel sucht.
Für solche Momente habe ich mir das praktische Handtaschenlicht von SOI gekauft.
Beim Bus- und Bahnfahren oder in der Mittagspause entspanne ich gerne bei etwas Musik.
Meine Kopfhörer habe ich in diesem hübschen kleinen Säckchen mit Zugband verstaut.
Genauso wie Handtaschen liebe ich auch Regenschirme und Haarbürsten und besitze verschiedene Modelle.
Mein Lieblingsschirm ist ein riesiger regenbogenfarbener Paarschirm.
Für unterwegs hat sich mein handlicher Knirps bewährt, der in jede Handtasche passt und einiges aushält.
Seitdem ich einmal mit verknotenen Haaren aus dem Schwimmbad kam, habe ich immer meinen kompakten, goldenen Tangle Teezer dabei.
Er ist schnell verstaut und entwirrt meine Haare blitzschnell und schmerzfrei.
Pflaster und Medikamente habe ich immer bei mir.
Gerade das japanische Heilpflanzenöl ist unverzichtbar für mich, da ich leider oft unter Kopfschmerzen leide.
Da bei uns in der Kita oft Magendarm-Infekte oder Erkältungen umgehen, habe ich immer ein paar Tees aus meiner "ApoTeeke" wie ich sie nenne dabei.
An einem stressigen Tag helfen mir Tees von meiner Lieblingsmarke Sonnentor wie die Sorte "Reine Nervensache" beim Runterkommen.
Die Tees von Yogi Tea trinke ich zu jeder Jahreszeit gerne.
Im Winter war "Immune Support" mein täglicher Begleiter.
Ich liebe die kleinen Sprüche an jedem Teebeutel von Yogi Tea.
So wie ich bei Kosmetika nach und nach auf Naturkosmetik umsteigen möchte, versuche ich auch was Medikamente angeht weitgehend natürliche, pflanzliche und gut verträgliche Produkte zu verwenden.
Daher ist meine kleine Metallbox mit Globulis mein treuer Begleiter.
Der "Magenwohl-Trunk" hat mir schon oft bei leichten Magenbeschwerden geholfen.
In meiner Handtasche trage ich immer meinen Geldbeutel bei mir und wechsle ihn selten.
Dieser hier ist von S.Oliver und gefällt mir sehr gut, da er viel Stauraum für Geldscheine, Münzen, Rabattkarten und Ähnliches bietet.
Ich habe ihn extra fürs Foto ein wenig geleert...:-)
Da ich mittlerweile einige Rabatt- und Vorteilskarten besitze, diese aber nicht täglich brauche, habe ich mir den I-Clip gekauft.
Sein hochwertiges, modernes Design bietet mir eine schöne Alternative meinen Geldbeutel in Ordnung zu halten und den in Moment nicht benötigten Karten ein Zuhause zu geben.
Meinen Hausschlüssel und meine Arbeitsschlüssel trage ich separat auch immer bei mir.
Ich liebe es mich mit schönen und besonderen Dingen zu umgeben.
Räder hat wunderschöne Produkte wie diesen Schlüsselanhänger, der mir sehr ans Herz gewachsen ist.
In meiner Handtasche befinden sich oft außerdem noch ein paar andere Dinge wie zum Beispiel ein Lippenpflegestift, aber die in diesem Post vorgestellten Sachen sind bisher meine Basics.

Momentan bin ich auf der Suche nach einem schönen Lederetui für meine Brille, da mir das Etui vom Optiker nicht so sehr gefällt.

So und nun möchte ich von euch wissen:
Was gehört in eure Handtasche?


Sonntag, 26. Februar 2017

Die "My little box" Februar 2017

Im Januar hatte ich meine erste "My little box"  bestellt und obwohl ich schon genügend Kosmetika besitze, konnte ich mich nicht dazu durchringen, die Box wieder zu kündigen.

Die Februar-Box trug den Titel "Mountains" und entführte mich thematisch in die verschneiten Berge.
Die Gestaltung der Box mit Skifahrern, Almhütten, Tannenbäumen und Bergen passte thematisch schon einmal sehr gut.
Umso gespannter war ich auf den Inhalt der Box.
Darin befand sich ein kleiner mit Skiern bedruckter Stoffbeutel.
Neugierig öffnete ich diesen und zum Vorschein kam unter Anderem die 
Derma Spa Kaschmir Gefühl Body Lotion von Dove.
Selbst gekauft hätte ich mir das Produkt nicht, da ich erst noch einige Bodylotions aufbrauchen muss, aber das kann das "My little box"-Team ja nicht wissen.
Die Bodylotion ist auf jeden Fall ein passendes Produkt zur Winterzeit.
Ein weiteres Produkt, welches sich in dem Stoffbeutel befand war der Eye Roll von Polaar.
Er soll Schwellungen lindern, Augenringe wegradieren und das Wimpernwachstum anregen.
Eigentlich nutze ich solche Produkte eher weniger, aber nachdem mich diese Woche ein Kollege fragte, ob alles in Ordnung mit mir sei, ich würde so verpennt aussehen, kann ich dem Eye Roll ja mal eine Chance geben...
Das dritte Beauty-Produkt welches sich in der "My little box" befand, war der 
 Lipbalm in Form eines Schneeballs von der Kosmetik-Eigenmarke "My little 
 beauty".
Sehr gespannt war ich auf den Inhalt der kleinen dreieckigen Schachtel, welche sich auch in der Box befand.
Darin verbarg sich ein hübsches Paar Glitzersocken, welche auf der Rückseite am Bündchen die Wörter cold und feet aufgedruckt haben.
Eine witzige Idee..
In einem kleinen Metalldöschen befand sich die “Coeur de Glace”- Brosche.
Mal sehen, vielleicht finde ich ein Oberteil, welches ich mit ihr aufpeppen kann. 
 
Ich sammle schöne Zitate.
Dieses hier gefällt mir aber vom Motiv her nicht so gut, dass es bei mir in der Wohnung aufhängen möchte.
Das "My little world Magazin" trug diesen Monat den Titel "Mountains".
Die Lektüre ließ mich von einem französischen Berggebiet träumen.
Ich bin ja noch nie Ski gefahren.
Ob ich das wohl irgendwann nachholen werde?
Weitere Themen im Magazin waren die Fußpflege im Winter, ein Urlaub in Japan, wie man Parfüm richtig trägt und ein paar Ideen, wie man die Brosche und die Socken aus der Box tragen kann.
Am Besten hat mir das Nailart-Tutorial gefallen.

 Insgesamt hat mir meine Februar-Box ganz gut gefallen.
Sie wurde thematisch sehr gut umgesetzt und auch dieses Mal war ein klares, einheitliches Farbschema erkennbar.
Im Februar hätte mir eine Valentins-Tags-Box auch gut gefallen.
Ich bin schon sehr gespannt auf meine März-Box und bin gespannt, wie lange ich der "My little box" treu bleiben werde.

Sonntag, 12. Februar 2017

Die "My little box" Januar 2017

Nachdem ich eine ganze Weile um die My little Box herumgeschlichen bin, überzeugte mich schließlich der Inhalt der im November 2016 erschienenen "Good Night Box" mit den passend zum Thema zusammengestellten Produkten und dem stimmigen Design.
Ende Dezember entschied ich mich dazu, der Box eine Chance zu geben und bestellte sie.
Die Wartezeit nutzte ich, um mein Beauty-Profil auszufüllen.
Voller Neugier wartete ich auf meine erste Box.
Welches Motto würde sie haben?
Würde der Inhalt mich überzeugen?
Etwas schade fand ich, dass dieser vorab schon bei Facebook zu sehen war, obwohl noch lange nicht alle ihre Box hatten.
Als meine Box Mitte Januar noch immer nicht bei mir eingetroffen war, schrieb ich dem Kundenservice von My little Box eine Nachricht und bekam wenige Minuten später von einer Dame mit dem bezaubernden Name Delphine eine Antwort.
Darin erfuhr ich, dass die Lieferung der ersten Box circa 3 Wochen dauert, nachdem man sie bestellt hat und zwischen dem 10. und dem 20. des Monats ankommt.
An einem Freitag war es dann endlich soweit und voller Vorfreude packte ich meine Box aus.
Wobei Box in diesem Fall nicht ganz zutrifft, denn die Box hatte sich zum Jahresanfang ausnahmsweise in einen Beutel verwandelt...

Getreu dem Motto der Januar-Box trägt der Beutel den Titel "Fresh start" und gefiel mir sofort.
In frühlingshaftem Design bedruckt mit vielen motivierenden Sprüchen macht er echt was her und ich bin am Überlegen, was ich damit anstelle.
Das My little Box-Team gibt hierzu ein paar Anregungen:
Zur Aufbewahrung von Reisesouvenirs, Schminkzeug oder Bastelkram.

Gespannt packte ich den Inhalt des Beutels aus.
Zum Vorschein der
Ich liebe solche Bücher, welche man mit persönlichen Gedanken, Gefühlen und Träumen füllen kann.
Der Planner stellt viele Fragen und regt dazu an, neue Ideen zu entwickeln.
Wie sein Name schon sagt, kann man jederzeit mit ihm beginnen, was mir sehr entgegen kommt, da für mich in diesem Jahr einige Veränderungen anstehen, welche eine Planung im Moment etwas schwierig machen.


Ein Highlight der Box war für mich der Snood, ein wunderschöner runder Schal, der sich mit vielen Outfits kombinieren lässt und für den sich das My little Box-Team ein paar tolle Definitionen einfallen ließ. (siehe Foto)

Weiter ging es mit einem Sachet von Skinny Mint, welches neun Morgen- und Abend-Tees für eine 6 Tage Detoxkur mit Tee enthält, sowie Augenpads von Qiriness.
Leider ist die Beschreibung bei beiden Produkten nur auf Französisch vorhanden.


Von der hauseigenen Marke "My little beauty" gab es die Boost Yourself Lotion, welche intensive Feuchtigkeit und einen Energiekick spenden soll.
Der Duft und die Textur gefallen mir schon einmal sehr gut.
Toll finde ich, dass die Formulierung zu 98 % natürlichen Ursprungs und zu 100 % vegan ist, sowie nicht an Tieren getestet wurde.
Ein weiteres Beautyprodukt im Beutel war ein kleines Tübchen The pore fessional von Benefit, welcher kleine Fältchen und sichtbare Poren im Nu verschwinden lassen soll.

Den Abschluss macht das "My little world Magazin" mit dem Titel "Fresh Start".
Ob es wirklich glücklicher macht früher aufzustehen, stelle ich momentan noch in Frage, aber wer weiß, was die Zukunft bringt?
Weiter werden in dem Magazin einige angesagte Designer und die Marke Benefit vorgestellt, es gibt ein Jahreshoroskop und vieles mehr.
Besonders gut gefallen haben mir das Nailart-Tutorial für Nägel mit Farbverlauf, sowie der Artikel über Apulien, dem Herkunftsort meines Vaters.

Mir hat meine erste My little Box sehr gut gefallen.
Das Thema wurde passend zum Jahresbeginn gewählt.
Bei den ausgewählten Produkten war ein stimmiges Farbschema zu erkennen.
Die Produkte bieten eine tolle Mischung aus Lifestyle, Beauty und Unterhaltung und werden alle bei mir Verwendung finden.
Ich bin gespannt auf meine nächste "My little box"!

Sonntag, 8. Januar 2017

Das Fotobuch von Saal Digital im Test

WERBUNG

Ich war schon länger auf der Suche nach einem guten Fotobuchanbieter im Internet.
Die Auswahl ist groß und mir fehlte die Möglichkeit, mir anhand von Beispielfotobüchern anderer Kunden ein Bild von der Qualität der einzelnen Fotobücher zu machen.
Da entdeckte ich die „Fotobuch Erfahrungsbericht Aktion“ bei Saal Digital und entschied mich dazu, den Anbieter auszuprobieren.
Hierfür wurde mir ein Gutscheincode zur Verfügung gestellt, der einen Teil der Kosten für das Fotobuch abdeckte.

Die Erstellung des Fotobuches:
Ich wollte ein Fotobuch zu unserem kurzen Bodenseeurlaub im vergangenen Jahr erstellen.
Als Erstes lud ich mir auf der Homepage die SaalDesign-Software herunter und installierte diese auf meinem Computer.
Dies ging recht schnell und ich konnte gleich damit anfangen, mein Fotobuch zu erstellen.
Ich entschied mich für ein Hardcover mit festem Einband im Format 28x19, A4 quer mit 26 Seiten, einer glänzenden Cover- und Innenseitenoberfläche.
Nun begann ich mit der Gestaltung meines Fotobuches.
In der Software stehen viele Layoutmöglichkeiten zur Verfügung, welche man je nach Thema und persönlicher Vorliebe auswählen kann.
Ich habe mich für eine leere Vorlage entschieden, um die Seiten frei gestalten zu können.

Das passende Motiv für das Cover war schnell gefunden:
Ein Haubentaucher mit Küken, da die Tiere mich bei meinem Bodenseeaufenthalt sehr begeistert haben.
Die Rückseite des Covers gestaltete ich mit einem Bild des Haubentauchers mit Küken, welche mit Blick voraus auf dem Bodensee schwimmen.
Zum Schluss habe ich noch einen passenden Titel für mein Buch ausgewählt.
Zur Wahl standen viele verschiedene Schriftarten, was mir sehr gut gefallen hat.
Noch ein paar Anpassungen in der Platzierung des Textes und der Größe und schon war das Cover fertig.

Für das Layout habe ich kleine Spalten ohne Rand gewählt und mich dazu entschieden, keinen Hintergrund zu verwenden.
Damit mein Projekt nicht mitten in der Erstellung verloren geht, habe ich es in der Software abgespeichert.
So kann ich das fertige Fotobuch wenn ich möchte zu einem späteren Zeitpunkt ändern oder nachbestellen.
Toll fand ich, dass man das Layout nach Bildanzahl sortieren kann.
Ich empfehle euch, eure Fotos vorab zu sortieren.
Dies erspart euch später viel Zeit.

Ich habe die Seiten meines Buches thematisch sortiert.
Auf den ersten beiden Seiten findet man Fotos, die bei unserem Ausflug nach Konstanz entstanden sind.
Eine weitere Doppelseite zeigt ein paar Fotos, vom gemeinsamen Besuch des Bodensee Naturmuseums in Konstanz und unseren Abendessen.
Unser Tag im „Wild-und Freizeitpark Allensbach“ war unvergesslich.
Ein besonderes Highlight waren die freilaufenden Rehe im Wald.
Unsere Begegnungen mit den scheuen Tieren habe ich fotografisch festgehalten.
Sehr beeindruckend fand ich auch die sehr unterhaltsame Greifvogelshow, sowie die Fahrt mit der Park-Eisenbahn und anschließender Wildschweinfütterung.
Die Bilder dieser Erlebnisse habe ich auf den nächsten Seiten untergebracht.
An einem Abend haben wir Allensbach, den Nachbarort unserer Unterkunft erkundet und konnten dabei eine tolle Aussicht genießen.
Weitere Bilder meines Fotobuches entstanden am Konstanzer Hafen, am Meersburger Hafen,  der Burg von Meersburg, sowie im Neuen Schloss Meersburg und auf der Blumeninsel Mainau.
Bei der Gestaltung meines Fotobuches entschied ich mich für die Verwendung der Bildverbesserung.
Sehr hilfreich fand ich auch bei Fotos, die nicht so gut gelungen waren, den Hinweis der Software „Bildqualität mangelhaft“.
In der Software standen zahlreiche thematisch sortierte Cliparts zur Wahl, welche ich jedoch nicht verwendet habe.
Was mir sehr gut gefallen hat, war die Möglichkeit nachträglich noch weitere Seiten hinzufügen, da ich anfangs noch nicht abschätzen konnte, wie viele ich brauchen würde.

Der Bestellvorgang:
Zum Schluss schaute ich mir mein Werk in der Buchvorschau an, legte den Artikel in den Warenkorb , gab meine Adresse ein, wählte die Versandart und die Bezahlmöglichkeit und kaufte das fertige Fotobuch.
Dieses wurde per Komfort-Upload bei Saal Digital geuploadet.
Kurze Zeit später erhielt ich schon meine Auftragsbestätigung.
Das Fotobuch 28x19 A 4 quer glänzend mit 40 Seiten kostete 55,45 Euro zuzüglich 3,95 Euro Versandkosten.
In diesem Preis inbegriffen waren zwei zusätzliche von mir gewählte Optionen:
Das wattierte Fotobuchcover mit einer zusätzlichen weichen Watteschicht für 5 Euro, sowie kein störender Barcode für weitere 5 Euro.
Die Differenz zwischen meinem Gutscheinwert und der Endsumme habe ich via Paypal bezahlt.

Der Versand:
Ich habe mein Fotobuch an einem Samstag bestellt und erhielt am darauf folgenden Montag schon die Versandbestätigung.
Toll fand ich die Möglichkeit, den Versandstatus meiner Bestellung online zu verfolgen.
Mit DHL Standard-Versand hielt ich mein fertiges, sorgsam verpacktes Fotobuch schon zwei Tage später in den Händen.

Mein Fazit:
Durch die zusätzliche Wattierung fühlt sich das Fotobuch schön griffig an und liegt gut in der Hand.
Insgesamt macht es einen sehr hochwertigen Eindruck.
Was mir gleich aufgefallen ist, ist das mein Cover auf dem Fotobuch etwas unschärfer aussieht, als in der Software, was ich schade finde.
Mir war nicht bewusst, dass die ersten von mir gestalteten Seiten gleich zu Beginn des Fotobuches erscheinen.
Ich dachte, es wäre eine leere Seite dazwischen.
Hätte ich das vorher gewusst, hätte ich die erste Seite mit einem passenden Muster gestaltet.
Das für das Fotobuch verwendete Fujifilm Crystal Archive Album- Fotopapier glänzt und wirkt sehr hochwertig.
Sehr positiv finde ich, dass Saal Digital 75 Jahre Farbechtheitsgarantie gibt.
Leider sehen einige meiner Bilder im Fotobuch sehr unscharf aus, was beim Verwenden der Software nicht der Fall war.
Sehr schade fand ich auch, dass eine Doppelseite des Fotobuches oben an der Seite und am Rand zusammenklebte.
Ich habe sie vorsichtig voneinander gelöst, was leider dazu geführt hat, dass die Bilder beschädigt wurden.
Bis auf die erwähnten Kritikpunkte bin ich mit meinem Fotobuch zufrieden und würde Saal Digital weiterempfehlen.

Sonntag, 23. Oktober 2016

DIY : 30 Minuten Wellness aus der Tüte

Geschenke zu machen, die von Herzen kommen, mag ich mindestens genauso sehr, wie welche zu bekommen.
Ich freue mich immer sehr, wenn ich den Geschmack des Beschenkten getroffen habe und mir eine kleine Überraschung gelungen ist.
Eine solche kleine Überraschung habe ich dieses Jahr von meiner lieben Praktikantin bekommen, die ich ein Schuljahr lang auf ihrem Weg zur staatlich anerkannten Erzieherin begleiten durfte.
Während dieser Zeit war ich leider oft krank und sie hat mitbekommen, dass es mir schwer fällt zu entspannen.
Daher habe ich mich über die "30 Minuten Wellness aus der Tüte" sehr gefreut.
Sicher kennt ihr auch einen lieben Menschen, der mal wieder dringend eine kleine Auszeit nötig hätte, daher zeige ich euch ein kleines DIY dazu.
Das braucht ihr:
  • Eine Papiertüte in einer Farbe und einem Design eurer Wahl (gibt es zum Beispiel im Bastelladen, bei Depot, DM, Dawanda.de oder design3000.de).
  • Tortenspitze, Aufkleber, Stempel, Motivstanzer  je nach Gestaltungsidee
  • Eine kleine Holzklammer (gibt es momentan zum Beispiel im DM, im Depot und im Bastelladen)
  • Eine kleine Tüte Badezusatz
  • Eine Gesichtsmaske
  • Ein Entspannungstee
  • Eine kleine schokoladige Leckerei wie eine kleine Tafel Schokolade, ein Schokoriegel...
Und so geht`s:
Klebt einen kleinen Kreis aus Tortenspitze auf die Papiertüte.
Darauf klebt ihr eure Grußbotschaft.
In meinem Fall wurde sie auf dem Computer geschrieben, ausgedruckt und ausgeschnitten.
Im Drogeriemarkt oder im Bioladen eures Vertrauens findet ihr dann je nach Vorliebe der zu Beschenkenden ein Tütchen mit Badezusatz, eine Gesichtsmaske, einen Entspannungstee und zwei Duftteelichter, sowie eine kleine schokoladige Nascherei wie z.B. eine cremig zarte Lindorkugel von Lindt.
Ich mag die Badezusätze von Kneipp und Tetesept sehr gerne.
Gerade die von Kneipp haben oft auch ein sehr süßes, thematisch passendes Design.
Was Gesichtsmasken angeht, kann ich die von Luvos und Kneipp sehr empfehlen.
Ich bin ein großer Fan von den Tees von Sonnentor und Yogi Tea.
Ihr seht meine persönlichen Vorlieben weichen etwas vom Inhalt meiner "30 Minuten Wellness aus der Tüte" ab, aber ich habe mich trotzdem sehr über die liebevoll zusammengestellten Produkte gefreut und werde mir damit eine kleine Auszeit in der Badewanne gönnen!
Eure ausgesuchten Produkte gebt ihr in die Papiertüte hinein.
Beschriftet ein kleines farbiges Stück Papier von Hand oder mit dem PC mit der Anleitung, wie man die "30 Minuten Wellness aus der Tüte" benutzen soll.

Verschließt die Papiertüte und heftet die Anleitung mit einer kleinen Holzklammer gut sichtbar daran.

Ihr könnt eure Papiertüte natürlich auch ganz anders gestalten oder sie entsprechend an eurer Motto anpassen.
Zum Beispiel könntet ihr sie mit ausgestanzten Motiven bekleben, die Anleitung mit einer Wellen- oder Zickzackschere ausschneiden, funkelnde Schmucksteine, Bänder und Maskingtape verwenden, mit Serviettentechnik gestalten oder mit einem schönen Krepppapier, Seidenpapier oder handgeschöpftem Papier mit Blüten bekleben.
Eurer Fantasie sind keine Grenzen gesetzt!

Viel Spaß beim Ausprobieren!

Samstag, 22. Oktober 2016

Meine Rezension zu "Das Flüstern der Ahnen" von Varuna Holzapfel

Die Einleitung:
„Das Flüstern der Ahnen“ habe ich im Rahmen einer Wanderbuchrunde gelesen.
Bei dem Buch sprachen mich das geheimnisvolle Cover und der Klappentext sehr an und mir war klar, dass ich das Buch unbedingt lesen muss.

Die Autorin:
Die Diplom-Pädagogin Varuna Holzapfel wurde 1968 in Hagen geboren und war schon als Grundschulkind eine richtige Leseratte.
Nach Sachbüchern über das Hexentum, keltische Jahreskreisfeste und Santeria hat sie mit „Das Flüstern der Ahnen“ ihren ersten historischen Roman geschrieben.
Wer mehr über die Autorin wissen möchte, wird zum Beispiel auf ihrer Homepage www.varunaholzapfel.de  und auf www.buch-ist-mehr.de/PWA/autoren/varuna-holzapfel/ fündig.
Die Autorin bloggt auf www.varunaholzapfel.blogspot.de/.
Unter www.buch-ist-mehr.de/PWA/interviews/9-fragen-varuna-holzapfel/  gibt es ein kleines Interview mit ihr.

Fakten zum Buch:
Das Taschenbuch mit Kunststoffeinband erschien am 8. Februar 2016 beim Verlag 3.0.
Es umfasst 280 Seiten und ist für 14,50 Euro zu haben.
Das Buch ist außerdem als E-Book erhältlich.

Der Klappentext:
„Alruna, deren Geburt ein mystisches Geheimnis umgibt, wächst gut behütet im Haushalt ihres Großvaters, dem Häuptling eines kleinen Dorfes, auf.
Das ruhige Leben in einem Dorf, eingebettet in die traditionellen Rituale einer Stammeskultur bestimmt ihren Alltag, doch das Vorrücken der römischen  Fremdherrschaft und die damit verbundene Uneinigkeit unter den Stämmen, lässt ihr Leben aus dem Gleichgewicht geraten.
Alruna muss fliehen, erfährt zuvor aber noch das Geheimnis ihrer Herkunft und wird einer weisen Frau in einem weit entfernten Nachbardorf in Obhut gegeben, die sie aufzieht und sie in Heilkunde und schamanischen Praktiken unterweist.
Eines Tages findet Alruna den schwerverletzten Lucius, der als Legionär an der Varusschlacht teilgenommen hatte und nun sein Gedächtnis verloren hat.
Da Lucius sich nicht mehr an die Schlacht erinnern kann und in Arminius weiterhin einen Verbündeten sieht, gewährt ihm dieser Gastfreundschaft.
Alruna pflegt den Verletzten gesund und beide kommen einander näher.
Doch eines Tages erfährt Lucius vom Verrat des Arminius an Varus und flieht.
Auf Umwegen führt ihn diese Reise schließlich über Augusta Treverorum (das alte Trier), bis zurück nach Rom.
Alruna bleibt allein zurück…
Welches Schicksal haben die Nornen den beiden bestimmt?“

Die Gestaltung des Buches:
Das Cover des Buches hat mich sofort angesprochen und neugierig gemacht.
Es ist Nacht.
Die kahlen Umrisse der Tannen im Wald werden durch einen vollen Mond erhellt.
Eine schlanke Frau mit langem glattem Haar, welches im Mondlicht blausilbern  glänzt, trägt ein zartes Gewand mit einem durchscheinenden Umhang.
Ihre Arme sind kunstvoll mit Leder und anderen Stoffen umwickelt.
Sie wirkt anmutig, stolz, wie eine Kriegerin, aber auch geheimnisvoll.
In der Hand hält sie eine schamanische Trommel.
Sie gleitet auf einem schmalen, kunstvoll geschnitzten Kanu sanft über den nebelverhangenen Fluss, der sich durch die Bewegung des Kanus sanft kräuselt.
Der Bug des Kanus stellt den Kopf eines Reihers dar.
Er trägt eine kleine Laterne im Schnabel.
Wer ist diese Frau und wohin führt sie ihre Reise?
Und welche Bedeutung hat der Reiher in der germanischen Mythologie und dem Schamanismus?
Die dunklen Farbtöne des Covers passen sehr gut zu diesem Bild.
Als sehr stimmig empfinde ich auch den goldgelben Rahmen mit keltischen Knoten an jeder Ecke und die antik wirkende Schriftart, welche für den Buchtitel gewählt wurde.

Die Geschichte mit meinen Worten:
Wir schreiben das Jahr 9 nach Christus.
Während ein kalter Sturm übers römische Reich peitscht, liegt eine Frau in den Wehen.
Es ist nicht ihre erste Geburt, doch diese ist anders als alle anderen zuvor, das spürt sie.
In jener schicksalhaften Nacht wird Lucius geboren, welcher im späteren Verlauf des Buches eine tragende Rolle spielen wird.
Zur gleichen Zeit, an einem anderen Ort kämpfen die Germanen mit einem kalten Winter.
Die schlechte Ernte führt zu Hungertoden und so muss so mancher seine Lieben vor der Zeit zu Grabe tragen.
Als wäre das Leben nicht schon schwer genug, besetzen auch noch die Römer nach und nach ihr Land.
Plünderungen und Sklaverei stehen an der Tagesordnung und so mancher Häuptling sieht seinen Vorteil darin, den Römern nachzueifern.
In diesen unruhigen Zeiten, in denen zwischen Freund und Feind schwer zu unterscheiden ist, wächst Alruna bei ihrem Großvater Thorbald, ihrer Großmutter Irmingard und ihrer Mutter Heidruna auf.
Ein großes Geheimnis liegt über ihrer wahren Herkunft.
Als sie endlich eine Antwort auf die Frage wer ihr Vater ist erhält, schlägt das Schicksal gnadenlos zu.
Außer sich vor Trauer irrt sie umher, bis sie in einem Nachbardorf Zuflucht findet und dort ihr Wissen um die Heilkunde vertieft.
Das Leben hat sie gezeichnet und ihr ist kein leichter Weg bestimmt.
Doch Alruna ist eine Kämpferin und so lassen die Nornen sie schließlich den Weg des verletzten Lucius kreuzen.
Von schweren Zweifeln gebeutelt ist er geradewegs in die Arme der Legion geflüchtet, wo er zum ersten Mal in seinem Leben etwas Anderes als den behüteten Alltag eines mündigen römischen Bürgers erfährt.
Die Varusschlacht bringt Tod und Leid, aber auch das Vergessen über ihn und so lässt er sich unwissend von Alruna am Hof des Arminius gesund pflegen.
Zwischen den Beiden entspinnt sich eine zarte Liebe, die sie über alle Grenzen hinweg miteinander verbindet.
Wird sie den Verrat Arminius und Alrunas Schweigen überstehen?
Außer sich vor blindem Zorn irrt Lucius umher.
Welches Schicksal haben ihm die Parzen bestimmt?
Werden er und Alruna einander jemals wiederfinden?

Mein Fazit:
„Das Flüstern der Ahnen“ ist ein beeindruckender Debütroman, dessen Ende mich auf eine Fortsetzung hoffen lässt.
Varuna Holzapfel vereint in ihm gekonnt historische Elemente mit Brauchtum, Götterglaube, Schamanismus und Heilkunde.
Aber auch die Freundschaft und die Liebe in all ihren Facetten kommen hier nicht zu kurz und ein Hauch von Magie liegt in der Luft.
Die Autorin hat ein Gespür dafür, die Atmosphäre in der Natur während eines Sturms oder einer besonderen Begegnung im Wald einzufangen, was sicher auch ihrer großen Liebe zur Natur geschuldet ist.
Es ist ihr sehr gut gelungen, die Gegensätze und Gemeinsamkeiten der Römer und Germanen in ihrem Buch in die Geschichte eingebettet zu verdeutlichen.
So erfuhr ich beim Lesen zum Beispiel, wie unterschiedlich ein römischer Bürger im Gegensatz zu einem germanischen Häuptling nebst Familie lebte und welche gesellschaftlichen Strukturen, Werte und Normen jeweils vorherrschten.
Mit der Beschreibung der Initiationsriten von Frau und Mann, der Eheschließung und den Begräbnisriten der beiden Völker macht sie deutlich, wie verschieden und doch so ähnlich sie einander waren, was ich sehr interessant finde, da ich vieles noch nicht wusste.
Ein großer Unterschied, der sich für mich herauskristallisiert hat, ist die Betreuung und Erziehung der Kinder und die Rolle der Frau in der Ehe und Gesellschaft.
Dadurch, dass die Autorin die Geschichte so aufgebaut hat, dass man immer im Wechsel erfährt, wie es jeweils mit Lucius und Alruna sowie deren Familien weitergeht, schafft sie es, die Spannung konstant aufrecht zu halten.
So einige Charaktere wie Alruna und Lucius wuchsen mir schnell ans Herz.
Gespannt verfolgte ich ihren Werdegang und wie sich ihr Wesen und ihre Glaubenssätze im Laufe ihres Lebens veränderten.
Ich erfreute mich an ihren schönen Erlebnissen und litt mit ihnen, als sie von schweren Schicksalsschlägen gebeutelt wurden.
Die Charaktere in „Das Flüstern der Ahnen“ sind sehr gut beschrieben.
Auch hier hat die Autorin ihr Wissen einfließen lassen und so zum Beispiel vor meinem inneren Auge die Patrizierin Lucia in der typisch römischen Kleidung der damaligen Zeit; die Heilkundige Alma mit all ihrem Wissen über Zauberlieder und Heilkräuter; einen fahrenden Händler mit Geschichten aus der Ferne oder einen weisen germanischen Häuptling als Oberhaupt über einen Dorf mit vielen Familien lebendig werden lassen.
Sie alle und viele weitere Charaktere hat sie rund um die Hauptcharaktere Alruna und Lucius eingebettet in ihre jeweilige Kultur, Wohnräume, Esskultur und Umgebung dargestellt und mir so unter Anderem auch einen Einblick in das Leben in germanischen Dörfern und dem alten Rom gewährt, der sehr authentisch wirkt.
Der Götter- und Ahnenglaube der beiden Völker, die alten Bräuche und deren Präsenz im Alltag haben mich sehr fasziniert und ein wenig mit Wehmut erfüllt.
Die Autorin hat das Thema jedoch nicht romantisiert, sondern auch seine Schattenseiten aufgezeigt.
Sehr schön fand ich die große Verbundenheit der Germanen mit Tieren und der Natur.
Stimmig fand ich auch die an die damalige Zeit angepasste Sprache der Autorin, welche zum Beispiel als Zeitrechnung Begriffe wie Monde und Winter verwendete.
Während dem Lesen musste ich immer wieder einige Begriffe und Orte im Glossar nachschlagen, über welches ich sehr dankbar war.
Da meine geografischen Kenntnisse eher bescheiden sind, hätte ich mich über eine kleine Karte gefreut, auf welcher ich die Routen von Lucius und Alruna nachverfolgen könnte.
Die Autorin lässt die Varusschlacht und ihre Hintergründe lebendig werden und mich hautnah am Schicksal und den Gedanken des Römergermanen und Sohn eines Cheruskerfürstens Arminius teilhaben.
Er war ein enger Vertrauter des mitleidlosen Varus und stand in einem großen Interessenskonflikt.
Seine innerliche Zerrissenheit wird im Buch sehr nachvollziehbar geschildert.
Was damals wirklich in den Köpfen der Beiden vorging werden wir wohl nie genau erfahren, aber so wie im Buch geschildert könnte sich die Geschichte tatsächlich zugetragen haben.
Mir hat das Buch sehr gut gefallen und ich bin schon sehr gespannt auf die anderen Werke der Autorin!

Viel Spaß beim Lesen wünscht Aletheia



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