Montag, 8. Januar 2018

Die fünf Säulen von Sebastian Kneipp hautnah erleben - Beim Kneipp VIP - Bloggerevent 2017 Tag 2

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Tag 2:
Das Frühstück:
Nach einer kurzen Nacht ging es am zweiten Tag des Kneipp VIP-Bloggerevents im "Biohotel Flux" bei einem wunderschönen Ambiente weiter mit einem ausgiebigen Frühstück in Bio-Qualität.

Neben einer kleinen aber feinen Auswahl an verschiedenen Bio-Käsesorten 
standen verschiedene Sorten selbstgemachter Frischkäse, Butter, Fruchtquark, Kompott und frischer Bio-Obstsalat zur Wahl.
Eier zum Frühstück gönne ich mir selten, daher freute ich mich sehr über Bio-Frühstückseier und Rühreier.
Den veganen Frühstücksbrei habe ich auch probiert und fand ihn sehr lecker.

 Neben Kuhmilch konnte man zwischen verschiedenen Pflanzenmilchsorten wählen und 
auch bei den Müslis gab es viel Auswahl.
Ich kaufe gerne im Alnatura, Denns und im Reformhaus ein und entdeckte im "Biohotel Flux" einige bekannte Marken.
Auch Produkte meiner liebsten Einrichtungs-und Dekorationsmarke Räder entdeckte ich in dem Hotel, z.B. wunderschöne Salz- und Pfefferstreuer aus Holz.
Ich freute mich sehr, verschiedene Teesorten der Firma "Sonnentor" am Buffet zu entdecken.
Ich liebe die Tees und Gewürze der österreichischen Firma und entdecke immer wieder gerne neue Produkte von ihr.

Neben verschiedenen Säften und selbstgemachten Smoothies wurde auch Edelsteinwasser angeboten.
Eine gute Freundin von mir schwört darauf und auch in der Fußpflegepraxis, die ich regelmäßig besuche, wird Edelsteinwasser angeboten.
Ich kaufte mir eine Edelsteinmischung "Frauenpower", mit welcher ich mir Zuhause mein eigenes Edelsteinwasser herstellen werde.

Besuch der Saline Luisenhall:
Nach dem Frühstück fuhren wir passend zur Kneippschen Säule Wasser mit dem roten Oldtimerbus nach Göttingen zur Saline Luisenhall.
Ich war sehr gespannt auf unseren Besuch des seit 1854 bestehenden Industriedenkmals, dessen naturreines Thermalsolesalz unter anderem für die Badekristalle von Kneipp verwendet wird.
Die Saline Luisenhall ist die letzte noch in Betrieb befindliche Pfannensaline Europas.
Begleitet von einem Kamerateam wurden wir in zwei Gruppen aufgeteilt und konnten so die Gewinnung des weißen Goldes hautnah erleben.

Unsere Führerin Margareta Hultsch zeigte uns in der alten Stellmacherei einige Exponate aus der Geschichte der Saline.



Mit viel Liebe und Begeisterung führte sie uns über das Gelände und erzählte allerlei Wissenswertes über die Geschichte der Saline.
Im Jahre 1850 wurde die Saline, nachdem der Geologe Philip Rohns bei Probebohrungen in 462 Meter Tiefe fündig wurde gegründet.
Wie die Saline zu ihrem Namen kam, ist eine schöne Geschichte, aber diese lasst ihr euch am Besten selbst bei einer Führung durch das faszinierende Stück Geschichte erzählen.
Ich verrate euch nur so viel: "Hall" ist das keltische Wort für Salz.
Orte, die "Hall" im Namen tragen, werden seit jeher mit Salzvorkommen und Salzgewinnung in Verbindung gebracht.
Im Jahr 1881 wurde die Saline von Hermann Bartold Levin, dem Sohn eines Göttinger Tuchfabrikanten erfolgreich übernommen und befindet sich seit 1995 in den Händen von Geschäftsführer Jörg Bethmann, dessen Söhne wir bei der Führung kurz gesehen haben.
Sie sind es auch, die die Idee hatten, die Luisenhaller Salzblüten zu produzieren, welche ich euch später noch zeigen werde.


Das alte Wehr 
Bei unserer Führung konnten wir Einblicke in das 1000 Jahre alte Verfahren der Salzgewinnung bekommen.
Hier seht ihr den alten Bohrturm:
Dort haben wir uns die Kolbenhubpumpe und die Solepumpe genauer angeschaut und konnten die Kolbenhubpumpe in Aktion erleben.




Weiter ging es mit der Unterschubfeuerung.
400 bis 450 Kilogramm Steinkohle werden für 100 Kilogramm Salz benötigt.
In der Saline Luisenhall gibt es drei Siedepfannen.
250 Millionen Jahre alte Meersalzablagerungen werden aus 450 Meter Tiefe ans Tageslicht befördert.
Diese Natursole wird in den riesigen Pfannen erhitzt, damit das Salz kristallisiert und abgeschöpft werden kann.
Auf meinen Bildern könnt ihr erahnen, wie heiß die Sole ist.
Den von den Siedepfannen aufsteigenden Wasserdampf und das Spiel des Lichts fand ich fotografisch sehr ansprechend.



Frau Hultsch schöpfte etwas reines Natursalz für uns ab.
Ich probierte ein wenig davon und rieb meine Hände sanft damit ab.
Ein angenehmes Peeling, nach dem meine Hände sich streichelzart anfühlten.


 Die Räkeranlage
Die Salzkristalle an sich sehen schon aus wie kleine Kunstwerke...







Eine Holzleiter führte uns hinauf zum Reservoir, in welchem sich die gereinigte Sole befindet.


Salzstaub bedeckt das hölzerne Inventar und zaubert eine besondere Atmosphäre.


Hier seht ihr das seit 1888 bestehende Sudhaus, welches im Jahr 2000 durch einen Brand zerstört wurde und dessen historische Dachkonstruktion wieder aufgebaut wurde.


Das Salz wird eingedickt, zentrifugiert und in drei verschiedene Körnungsstärken (Salzmühlensalz, feines Tiefensalz und grobes Tiefensalz) sortiert.

 Im 1998 errichteten neuen Magazin wird es als Küchensalz in Kleinpackungen, Sackware und Großgebinde gewogen und abgepackt.






Im Anschluss an unsere Führung konnten wir im Shop des Luisenhaller Badehauses noch einige Mitbringsel erwerben.
Ich entschied mich für das Tiefensalz in verschiedenen Körnungsstufen, sowie 
für die Luisenhaller Soleseife und die Salzblüten.

Am Liebsten hätte ich noch eine Flasche Sole mitgenommen, welche auch für die Meerestiere im Zoo Hannover genutzt wird.

Der Besuch der Saline Luisenhall hat mich tief beeindruckt.
Ich fand es sehr interessant, hinter die Kulissen schauen zu dürfen.
Es ist für mich etwas Besonderes, ganz genau zu wissen und erlebt zu haben, wie das Salz hergestellt wird, welches unter Anderem für die Badekristalle der Firma Kneipp verwendet wird und ich verstehe nun, warum Menschen von weit her anreisen, um die Saline zu besuchen.
Die Herstellung des Salzes erfolgt nach einem nachhaltigen Prinzip.
Es wird nur so viel produziert, wie auch tatsächlich benötigt wird - sozusagen Klasse statt Masse.
Das Salz ist reich an Mineralstoffen und Spurenelementen und frei von Zusatzstoffen und Verunreinigungen.
Ich werde die Saline Luisenhall auf jeden Fall erneut besuchen und den Besuch mit einem Bad im Badehaus sowie einem Natursoledampfbad und einer Inhalation verknüpfen.
Der Besuch des Natursolebades soll lindernd bei Erkrankungen des Bewegungsapparates und bei Schuppenflechte wirken.
Ich leide an allergischem Asthma bronchiale.
Hier eignen sich Soleinhalationen, die den Schleim lösen und das Durchatmen verbessern, ebenso wie das Natursoledampfbad, welches die Atemwege reinigt.

Nach dem Besuch der Saline Luisenhall, ging es mit unserem roten Oldtimerbus weiter nach Nienhagen.
Dort erwartete uns passend zur Kneippschen Säule Bewegung eine geführte Wanderung entlang des Barfußpfads.



In der Reha hatte ich schon einige Kneipp-Anwendungen wie das Wassertreten, den Armguss und barfuß laufen z.B. über einen kleinen Barfußpfad ausprobiert, daher war ich sehr neugierig auf den Barfußpfad in Nienhagen.
Barfuß laufen soll das Immunssytem stärken und auf natürliche Art und Weise die Fußreflexzonen massieren.
Wir zogen unsere Socken und Schuhe aus, wurden von den Mitarbeitern des Biohotels "Flux" mit leckeren Snacks und Getränken versorgt und los gings.
Auf einem zwei einhalb Kilometer langen Rundweg ging es mitten durch den Herbstwald.

Es war ein spannendes Erlebnis auf unterschiedlichen Untergründen barfuß zu laufen.
Neben dem pieksenden Kies war die feuchte Wiese eine echte Wohltat für die Füße.
Weiter ging es über eine Sanddüne und einen Kletterhang.
Mein persönliches Highlight war der "Blindgang".
Uns wurden die Augen verbunden und dann ging es zaghaft im Kreis herum.
Es ist erstaunlich, wie man sich in einer fremden Umgebung orientiert, wenn man nichts sehen kann.
Meine Sinne waren hell wach, ich roch, hörte und fühlte meine Umgebung viel intensiver als sonst. 
Ich orientierte mich an dem Holzgeländer und tastete mich mit den Füßen vorsichtig voran.
Was wohl als Nächstes kommen würde?
Irgendwann hatte ich den "Blindgang" passiert, nahm die Augenbinde ab und warf einen kurzen Blick auf das, was ich zuvor nur mit dem Tastsinn meiner Fußssohlen wahrgenommen hatte.
Wir liefen gemeinsam über Laub, über Holzbohlen und Steinpflaster.


 Mutige trauten sich über eine rutschige Indianerleiter.


 Ich lief eine Holztreppe empor, über Holzpflaster und dann stand ich vor der nächsten Herausforderung - einer riesigen Matschkuhle!

Sollte ich da barfuß durchlaufen?
Ich entschied mich dafür und bin froh darüber, mich dazu überwunden zu haben.
Es war ein interessantes Erlebnis voller neuer Sinneseindrücke.

 Wir liefen hintereinander über Fichtenzapfen und Rundhölzer und legten im Wald eine kleine Vesperpause ein.
Während unserer Barfußwanderung gab es Einiges zu entdecken:




Nach dem gemeinsamen Vesper haben wir aus Ton Baumgesichter 
gestaltet.
Ich entschied mich dafür, dass der Ton dem Baum nicht 
schaden würde, bat den Baum stumm um Erlaubnis und fing an, Augen zu gestalten.
Das archaische Material Ton hat einen hohen Aufforderungscharakter, was ich auch in der Arbeit mit Kindern aufgreifen möchte.
Interessant finde ich, das Niendorf  früher einmal zu den Töpferdörfern rund um Hannoversch-Münden gehörte.


Zum Schluß wateten wir mit Hilfe der Waldpädagogin Ulrike, die uns durch den Barfußpfad geführt hatte und von der das Foto von mir beim Gestalten des Baumgesichtes stammt, durch eine Bachquerung.

@Sven Spiegel Photography 
 
Wer wollte, konnte nun weiter barfuß über Tonkugeln, Kies und Wiese laufen.
Ich entschied mich dafür, meine Füße im Bach zu waschen, sie abzutrocknen und meine Socken und Schuhe wieder an zu ziehen.


@Sven Spiegel Photography

Am Nachmittag ging es mit dem roten Ford FK wieder zurück ins Biohotel "Flux".
 Dort konnten wir uns bei einer kleinen Kaffeepause etwas stärken und  
 netzwerken, bevor der Fotograf Sven Spiegel uns am See portraitierte.

                   
Am Abend trafen wir uns dann im Biohotel "Flux" zum gemeinsamen Abendessen, bei dem viel gelacht wurde und wir uns noch besser kennen lernten.
Zu Essen gab es eine Kürbissuppe als Vorspeise.

Ich hatte mich für das vegetarische Hauptgericht, Bio Soja-Spaghetti mit Wildkräuter-Pesto, Walnüssen, Cherrytomaten und Frühlingslauch entschieden.
 
Und als Nachtisch gab es eine feine Panna Cotta mit fruchtiger Beilage.

Den ereignisreichen Tag ließ ich dann in meinem Hotelzimmer bei einem Bad  mit den Kneipp Badekristallen "Sch(l)af schön", welche mir Sabrina netterweise geschenkt hatte ausklingen.


Leider kam ich durch die Nähe des Hotels zur Autobahn und andere Umgebungsgeräusche erst sehr spät zur Ruhe.

In meinem nächsten Blogpost berichte ich euch über den dritten Tag des Kneipp-VIP-Bloggertreffens.

Disclaimer „Kneipp ViP Autoren Treffen”:


Bei Produkt-Nennungen kostenloser PR-Sample in Blog-Beiträgen besteht eine Kennzeichnungspflicht als „Werbung“. 

Dieser Beitrag des Kneipp ViP Autoren Treffens 2017 wurde möglich durch die Einladung der Kneipp GmbH. 

Die Kneipp ViP Autoren sind eine Community von Bloggern und Produkt-Testern, die kostenlose PR-Sample für Produkt-Tests von der Kneipp GmbH erhalten. Hier gezeigte Produkte wurden im Rahmen eines Events von der Kneipp GmbH ausgestellt. 
Eine Berichterstattung erfolgt ohne Auftrag, Anweisung und Honorierung durch die Kneipp GmbH. 
Für den Inhalt der Beiträge bin ich als Autor verantwortlich.

Soweit nicht anders gekennzeichnet handelt es sich bei den Fotos zu diesem Bericht um mein Eigentum.

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